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Auf die von der Wirtschaftskrise ohnehin schon gebeutelten Spanier kommen weitere Steuererhöhungen zu. Dies kündigte Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero vor dem Parlament in Madrid an. Der sozialistische Regierungschef wies darauf hin, dass Spanien noch eine “beträchtliche Zeit” benötigen werde, um die Krise zu überwinden.
Als positiv hob Zapatero hervor, dass die Ratingagentur Moodys Spanien nicht herabgestuft hätte. Im Gegenteil, laut Moodys sei Spanien widerstandsfähiger als zunächst angenommen.
Dieser Meinung sind jedoch nicht alle. Die OECD sieht die Zukunft für die spanische Wirtschaft eher düster und auch die Regierung selbst geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote zum Jahresende 20 Prozent erreichen und das Defizit auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts ansteigen könne. Nach Ansichten von Analysten schrumpft die Wirtschaftsleistung im Jahresdurchschnitt vier Prozent.
Zapatero ließ offen, welche Steuern angehoben werden sollen. Er versicherte aber, dass die Lohnsteuer nicht angetastet werde. Der Oppositionsführer Mariano Rajoy lehnte jede Art von
Steuererhöhungen ab. Höhere Steuern bedeuteten wieder weniger Geld in den Taschen der Spanier und daher weniger Konsum.
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tags: Wirtschaft
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