Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Es ist ein Jahr her, doch niemandem ist zum Feiern zumute: Mitte September 2008 brach die amerikanische Investment-Bank Lehman Brothers zusammen. Die Bilder von den Angestellten, die das Hochhaus räumten, stehen heute für den Beginn der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Die Krise, die zunächst auf die US-Märkte beschränkt schien, hätte beinahe zum Kollaps der gesamten Finanzwelt geführt.
Langsam kommt das Ende der Rezession in Sicht, doch an der New Yorker Wall Street blühen schon wieder hoch spekulative Geschäfte. Nach Angaben des “Wall Street Journal” ist die Risikobereitschaft der Banken bei ihren hoch spekulativen Handelswetten schon wieder auf Rekordhöhe.
US-Präsident Barack Obama hält heute eine Grundsatzrede zur Finanzkrise. Wie es im Weißen Haus hieß, will er über die bisherigen Washingtoner Maßnahmen zur Überwindung der Krise sprechen und Schritte darlegen, wie eine Wiederholung zu verhindern sei. Außerdem dürfte Obama den langsamen Rückzug staatlicher Mittel aus dem Finanzsektor ankündigen.
Um das Kreditgeschäft wieder in Gang zu bringen, hatten die Notenbanken Unmengen von Liquidität in den Markt gespült, die Regierungen schnürten hunderte Milliarden Euro und Dollar schwere Banken-Rettungspakete. Obama hält die Rede in der New Yorker Federal Hall direkt neben der Börse in der Wall Street.
Copyright © 2009 euronews
tags: Finanzkrise, USA, Wall Street
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Fünfter Jahrestag der Orangenen Revolution
Fährenunglück in Indonesien
Präsidentenwahl in Rumänien
Armenien und Aserbeidschan wollen Konflikt…
Rettungsversuche für 21 Bergleute in China
Tote bei Unwettern in der Türkei
US-Gesundheitsreform nimmt erste Hürde
Libanon feiert 66. Jahrestag der Unabhängigkeit
Würdenträgertreffen im Vatikan
Große Bauerndemonstration in Madrid 








