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Polens Altpräsident Lech Walesa will die Iren vom Lissabon-Vertrag überzeugen. Zwei Tage lang wirbt der Gründer der legendären Gewerkschaft Solidarnosc und Träger des Friedensnobelpreises für ein ‘ja’ beim Referendum am 2. Oktober.
Er finde den Vertrag ja nicht besonders gelungen, liess er wissen, aber jedes Auto brauche nun mal einen Lenker. Man sollte den Vertrag annehmen und ihn anschliessend verbessern.
Walesa hatte seine Landsleute durch Kontakte zum Euroskeptiker Declan Ganley überrascht. Dessen Organisation Libertas – heute eine europäische Partei – hatte 2008 massiv für das irische ‘nein’ zum Lissabon-Vertrag geworben.
Nach Walesa haben sich vorerst EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in Irland angesagt und Jerzy Buzek, der Präsident des europäischen Parlaments.
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tags: Irland, Lissabon-Vertrag, Polen
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