Viele Fluggäste sind genervt. Seit mehr als drei Jahren ärgern sie sich schon mit den verschärften Handgepäckregeln herum. Flüssigkeiten dürfen in der Regel in einer Menge von maximal 100 Milliliter pro Gefäß mitgeführt werden. Damit soll verhindert werden, dass Terroristen flüssige Sprengstoffe an Bord bringen können. Eine britische Firma arbeitet an neuen Scannern, mit denen gefährliche Stoffe entdeckt werden sollen. Sicherheitsexperte Arnab Basu erklärt an einer Maschine: “Eine Flasche ist mit Wodka gefüllt, in der anderen Flasche ist eine andere Flüssigkeit. So sieht alels gleich aus, aber wenn man die Flaschen durchleutet, dann kann man den Unterschied erkennen. Wenn jemand also eine Flüssigkeit dabei hat, die zwar gleich aussieht, aber gefährlich ist, dann wird der Scanner das sicher erkennen.”
Der Scanner analysiert den Inhalt von Flaschen. Röntgenstrahlen tasten die Flaschen ab. Immer auf der Suche nach gefährlichen Flüssigkeiten. Das System überprüft den Inhalt und meldet, ob alles in Ordnung ist oder nicht. Eine Untersuchung im Chemielabor ist nicht nötig. Die Flasche muss auch nicht geöffnet werden. Chris Yates ist ebenfalls Sicherheitsexperte. Er sagte: “Es ist sehr wichtig für die Luftfahrtindustrie, dass die Handgepäckregeln gelockert werden. Sie bringen nicht nur Unannehmlichkeiten für die Reisenden mit, sondern auch für die Flughäfen, die Regeln umsetzen müssen.” Viele Fluggesellschaften sind der Meinung, dass die Sicherheitsanforderungen wegen des wieder erwarteten Passagierwachstum nicht mehr haltbar sind. Neue Scanner werden deshalb bald gebraucht.
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tags: Luftverkehr, Sicherheit, Technologie
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