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US-Präsident Barack Obama hat den Bau einer
weiteren iranischen Urananreicherungsanlage scharf verurteilt und mit weiteren Sanktionen gedroht. Der Iran breche internationale Regeln, die alle Nationen befolgen müssen, sagte Obama beim G20-Gipfel in Pittsburgh.
Teheran gefährde den Atomwaffensperrvertrag und enthalte seinen Bürgern die Möglichkeiten vor, die sie verdienten. Der Iran bedrohe die Stabilität der gesamten Region und der Welt. Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy warnte den Iran vor einer weiteren Urananreicherung. Man dürfe der Führung in Teheran nicht die Zeit lassen, während die Zentrifugen sich drehten. Wenn sich die Politik der Führung in Teheran bis Dezember nicht radikal ändere, werde es neue Sanktionen gegen den Iran geben. Es gehe um Frieden und Stabilität. Der Iran hatte wenige Tage vor dem Beginn der Atomgespräche mit der Weltgemeinschaft den Bau einer noch unbekannten Anlage zur Urananreicherung zugegeben.
Bislang war nur bekannt, dass Teheran eine derartige Anlage in Natans betreibt. In einer Mitteilung an die Internationale Atomenergiebehörde hieß es, dass in der Anlage Uran bis zu 5 Prozent angereichert werde. Für den Bau von Atomwaffen ist eine höhere Anreicherung notwendig. Zudem habe das Land zugesagt, weitere Angaben in einer “angemessenen” Zeit zu liefern.
In dem Schreiben habe der Iran angegeben, dass sich bislang kein nukleares Material in der Anlage befinde. Es habe aber weder Angaben zur Lage der Anlage gegeben noch dazu, wie weit das Projekt fortgeschritten sei.
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tags: Barack Obama, Iran, Nicolas Sarkozy
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