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Einem Bericht der EU-Untersuchungskommission zufolge hat Georgien den Kaukasuskrieg vor rund einem Jahr begonnen. Die unabhängige Kommission kritisierte aber auch Russland und bezeichnete seine Reaktion in dem Konflikt als überzogen und unverhältnismäßig.
Sowohl Russland als auch Georgien zeigten sich im Großen und Ganzen zufrieden mit den Ergebnissen des Berichtes. Der russischen EU-Botschafter Wladimir Tschichow: “Wir finden hier eine eindeutige Antwort auf die Frage, wer den Krieg begonnen hat. Und hier heißt es ganz klar: es war der massive georgische Beschuss der Stadt Zchinwali.”
Auch die georgische EU-Botschafterin äußerte ihre Zufriedenheit: “Der Bericht hat bewiesen, daß eine fremde Macht in Georgien einmarschiert ist. Der Report hat verdeutlicht, daß es niemals ethnische Säuberungen oder einen Genozid durch Georgien gegeben hat,- wie es die Russen behauptet hatten.”
Dennoch,- die Untersuchungskommission widerspricht der offiziellen Darstellung
Georgiens vehement, das Land habe mit seiner militärischen Offensive lediglich auf eine vorherige Invasion reagiert.
Russlands Einsatz des Militärs zur Verteidigung sei in der ersten Phase des Konflikts daher grundsätzlich legal gewesen.
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