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Am Vortag war darüber noch spekuliert worden, die Entscheidung in Stockholm war trotzdem eine Überraschung. Der Preisträgerin selbst, der deutschen Schriftstellerin Herta Müller, habe es die Sprache verschlagen, danach sie habe gelacht, so der Chef der Jury, Peter Englund. Doch die Autorin habe ihm versprochen, die Sprache bis zur Verleihung des Nobel-Preises für Literatur Anfang Dezember wiederzufinden. In Rumänien geboren, wo sie bis 1987 lebte, ist ihre Literatur geprägt von den Erfahrungen in einer kommunistischen Diktatur.
Die Bücher Herta Müllers wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Dazu gehören “Niederungen”, “Der Fuchs war damals schon der Jäger” und “Herztier”. Vor Wochen erst erschien “Atemschaukel”, das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises steht. Herta Müller nimmt den Literatur-Nobelpreis am 10. Dezember in Stockholm entgegen.
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tags: Deutschland, Literatur, Nobelpreis
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