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Mindestens zwei Menschen sind ums Leben gekommen, als der Taifun “Malor” über
das japanische Festland hinwegfegte. Mindestens 64 Menschen wurden verletzt.
Mit der Wucht von bis zu 200 Kilometern pro Stunde richtete der Wirbelsturm in der Nähe von Tokio erhebliche Schäden an.
So wurden zahllose Häuser abgedeckt und Lastwagen von Böen umgeworfen. Starker Regen ließ Flüsse über die Ufer treten.
In der Hauptstadt herrschte Verkehrschaos.
200 Flüge und die meisten Nahverkehrsverbindungen fielen aus.
Der Autohersteller Toyota stoppte die Produktion landesweit in allen 12 Fabriken für einen Tag.
Malor war der 18. Taifun der Saison. Die Behörden warnten vor weiteren Sturmböen und heftigen Niederschlägen.
Japan ist insgesamt gut auf die regelmässigen Stürme vorbereitet – so können etwa Häfen durch riesige Schutztore Sturmfluten abwehren. In Ländern wie den Phillippinen oder Vietnam fallen ähnlichen Stürmen immer wieder hunderte Menschen zum Opfer.
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tags: Japan, Naturkatastrophen
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