Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
In der italienischen Hauptstadt Rom haben mehrere tausend Menschen gegen Homophobie protestiert. Unter dem Motto “Gleichheit” hatten mehrere Homosexuellengruppen zu der Kundgebung aufgerufen. In Italien ist es in diesem Jahr zu zahlreichen Angriffen auf Homosexuelle gekommen, bereits acht Menschen wurden getötet. Die Aktivistin Imma Battaglia sagt, man habe Gleichstellungsministerin Mara Carfagna erneut klargemacht, wie wichtig eine landesweite Aufklärungskamagne sei. Man müsse Italien in allen Fragen, die Homophobie und Bürgerrechte angingen, voranbringen. Carfagna selbst nahm an der Demonstration nicht teil, ließ aber eine Erklärung verlesen, in der sie eine solche Medienkampagne ankündigte. Von den Demonstranten wurde sie ausgepfiffen. Die Schauspielerin Maria Grazia Cucinotta drückte ihre Botschaft so aus: “Wenn Liebe echt und ehrlich ist, dann sucht sie sich eine Person aus – und nicht ein Geschlecht.” Im August hatte eine lesbische Abgeordnete der Demokratischen Partei einen Gesetzesprojekt eingereicht. Danach soll “sexuelle Intoleranz” als erschwerender Umstand bei Delikten gegen Personen betrachtet werden.
Copyright © 2009 euronews
tags: Demonstration, Homosexuellen-Rechte, Italien
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Pegelstände in britischen Hochwassergebieten…
Zweihundert Flüchtlinge mit Boot in Sizilien…
Belgien sucht Regierungschef
Rumänien wählt am Sonntag
Grubenunglück in China
Erster Amerikaflug für Riesenairbus
Neue Resistenzen bei Schweinegrippe-Viren
Neustart für Genfer LHC-Teilchenbeschleuniger
20 Jahre UN-Konvention über Rechte von Kindern
Afghanistan. Todesfalle für Kinder 






