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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat der europäischen Kommission 180-Tausend Unterschriften gegen eine Erlaubnis für Gen-Reis übergeben. Anlässlich einer Demonstration vor dem Sitz der Kommission in Brüssel nahm Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou die Unterschriften entgegen.
Zur Zeit berät die Kommission über eine Erlaubnis für einen genetisch veränderten Reis der deutschen Firma Bayern. Marco Contiero, für Genpflanzen verantwortliche Greenpeace-Experte erklärt, seine Organisation wolle, dass die Politiker verstehen, dass genmanipulierte Pflanzen hohe soziale, wirtschaftliche und auch gesundheitliche Risiken für Landwirte bergen. “Und dass eine ökologische Landwirtschaft da viel Gutes bringen kann.”
Gesundheitskommissarin Vassiliou begrüßte die Unterschriftensammlung und versuchte zu beschwichtigen: “Wenn ich irgendwelche Zweifel habe, über den wert wissenschaftlicher Studien, oder wenn ich neue Forschungsergebnisse auf den Tisch bekommen, dann können Sie sicher sein, dass ich die an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weitergebe. Mit dem Reis zum Beispiel haben wir so verfahren.”
Zu der Demonstration waren auch spanische Biomais-Bauern angereist, die berichteten, dass in ihrem Mais Spuren genetisch veränderter Pflanzen gefunden worden seien, obwohl ihre Äcker – wie von der EU vorgeschrieben – mehr als einen halben Kilometer von Feldern mit Genmais entfernt sind.
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tags: Gen-Food, Gesundheit, Landwirtschaft
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