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Der Tod von zehn französischen Soldaten in Afghanistan ist auf mangelnde Kommunikation innerhalb des Bündnisses und italienisches Fehlverhalten zurückzuführen. Die italienischen Truppen hätten sich bei den Taliban mit mehreren tausend Dollar von Angriffen “freigekauft”. Wie die Londoner TIMES unter Berufung auf NATO-Kreise berichtet, habe man diese Zahlungen den Verbündeten gegenüber verheimlicht. Daher seien die Franzosen einer “katastrophal falschen Einschätzung” der Bedrohungslage unterlegen, als sie die Kontrolle über die Gegend übernahmen.
Nachdem US-Geheimdienste durch abgehörte Telefongespräche von italienischen Bestechungszahlungen an Aufständische in der Region Herat erfahren hatten, hatte der US-Botschafter in Rom offiziell gegen diese Praxis protestiert. Dennoch habe der italienische Geheimdienst weitere Zahlungen vorgenommen.
Die Region, in der die französischen Truppen angegriffen worden waren, hatten die Italiener den Medien wiederholt als Paradebeispiel für die Befriedung Afghanistans vorgeführt.
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tags: Afghanistan, Frankreich, Italien
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