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Der Fisch – es geht ihm schlecht. Die Bestände sind nach wie vor überfischt. Nicht nur der Kabeljau sondern auch zahlreiche andere Arten. Die Europäische Kommission in Brüssel schlug daher erneut vor, die Fangquoten zu reduzieren. 2010 sollen die Quoten unter anderem im Ärmelkanal, im Kattegat, westlich von Schottland und in der irischen See um ein Viertel gekürzt werden. Auch für den Kabeljau. 2005 waren 32 von 34 Arten überfischt. 2009 gilt das für 30 von 35 Arten. Das hört sich wie eine leichte Entspannung der Lage an, ist aber kaum nennenswert. Für den Kabeljau hat sich Lage in der Nordsee, im östlichen Ärmelkanal und im Skagerrak im Vergleich zu 2008 verschlimmert. Für rund 15 Arten schlug die Kommission vor, die Quoten um 15 Prozent zu kürzen. Fast jede neune Fischart in Europa ist überfischt, weltweit jede achte. Wissenschaftler warnen davor, dass die kommerzielle Fischerei bis Mitte des Jahrhunderts zusammenbrechen könnte. Nirgendwo ist die Lage so dramatisch wie in der EU.
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tags: Europäische Kommission, Europäische Union, Fischereipolitik
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