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Die Freizeitangler in der EU können aufatmen. Die bisherigen Pläne der Europäischen Kommission für Hobbyangler werden offenbar nicht umgesetzt. Ursprünglich sollte jeder Angler, der in der EU zum Fischen an einen Fluss oder See geht, seinen Fang registrieren lassen. Das soll jetzt nicht mehr gelten, bis auf eine Ausnahme. EU-Kommission-Sprecher Johannes Laitenberger sagte: “In den neuen Regeln gibt es keine Verpflichtung für Freizeitangler in den Mitgliedsstaaten ihre Fänge zu zählen. Es gibt nur eine Sache, die auch sehr wichtig ist. Nämlich die Verpflichtung, den Fang von ausgedünnten Beständen zu berechnen. Dazu gehören Kabeljau bzw. Dorsch und der Blauflossen-Thunfisch.”
Kritik kommt von der Umweltstiftung WWF. Der Dorschbestand sei in der Ostsee in Gefahr. Sprecher Aaron McLoughlin sagte: “Ich glaube die Kommission kümmert sich um die Angelegenheit aus einem einfachen Grund. Sie versteht zwar, dass es in der Ostsee ein großes Problem gibt. Aber sie weiß nicht, dass 30 Prozent der Dorsche von Anglern gefischt werden. Das wollen sie wissen. Das ist alles.” Vor allem in Schweden gibt es immer mehr Freizeitangler, auch weil immer mehr Touristen kommen. Die Fischereikammer geht davon aus, dass die Hobbyangler die professionellen Fischer in der Wirtschaftskraft schon überholt haben.
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