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Grenzenlos im Internet einkaufen, ist in der EU meist nicht möglich. Laut einer neuen Studie der Europäischen Kommission sind nur knapp 40 Prozent solcher Kaufversuche erfolgreich. Verbraucher scheitern meist an den Landesgrenzen.
Viele Chancen für die Käufer blieben so ungenutzt, kritisierte die Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva: “In Belgien beispielsweise waren 66 Prozent der gesuchten Waren von heimischen Händlern online nicht erhältlich. Aber sie konnten auf Websites von anderen Mitgliedsstaaten gefunden, jedoch nicht unbedingt gekauft werden. Auf dem heutigen Stand ist es nicht möglich, grenzübergreifend in der EU online zu shoppen. Es gibt keinen europäischen Binnenmarkt für den Online-Handel, stattdessen 27 ineffiziente Mini-
Märkte.
In den meisten Fällen liefern die Online-Händler gar nicht erst in das gewünschte Land. Für die Studie wurden 100 gängige Produkte wie Fotoapparate, Bücher oder Kleidung ausgewählt und rund 11.000 Test-Bestellungen ausgeführt.
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tags: Europäische Kommission, Handel
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