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Die Europäische Union verschwendet pro Jahr Milliarden an Entwicklungshilfe – das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Europäischen Kommission. Demnach könnten drei bis sechs Milliarden Euro jährlich durch eine bessere Koordination zwischen den Mitgliedsstaaten eingespart werden.
Laut EU-Entwicklungskommissar Karel De Gucht setzen die Mitgliedsstaaten verschiedene Prioritäten und konzentrieren sich auf verschiedene Länder. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Hilfsprogramme in Zehntausende kleine Einzelprojekte aufsplitten. Eine bessere Arbeitsteilung soll die Ausgaben künftig verringern.
Die EU ist weltweit der größte Geldgeber für die öffentliche Entwicklungshilfe. Im vergangenen Jahr wurden dafür 49 Milliarden Euro ausgegeben.
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tags: Entwicklungshilfe, Europäische Kommission, Europäische Union
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