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Der Atomstreit mit Teheran bleibt spannend. Der offizielle Iran will auf den internationalen Vorschlag zur Entschärfung des Streits antworten – aber erst Mitte kommender Woche.
Unter Berufung auf Verhandlungskreise hatte es im Staatsfernsehen der Islamischen Republik geheissen, der Iran warte seinerseits auf eine Antwort auf seine Vorschläge.
Frankreichs Aussenminister Bernard Kouchner:
“Es wäre schade, wenn die Vereinbarung nicht zustandekäme. Vor allem fûr die politischen Kontakte auf der Ebene der “5 plus 1” Gespräche in Genf.”
Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) hatte dem Iran bis einschliesslich heute eine Frist für die Annahme des Plans gesetzt. IAEA-Chef
Mohamed ElBaradei hoffe nach wie vor auf eine positive Antwort, so seine Behörde.
Der Plan sieht vor, dass der Iran den größten Teil seines auf 3,5 Prozent angereicherten Urans in Russland auf rund 20 Prozent anreichern lässt. Eine französische Firma soll dann als Subunternehmer Russlands die Brennelemente fertigen. Dann ginge das Ganze zurück in den Iran.
Damit soll sichergestellt werden, dass der Iran kein waffentaugliches Material herstellen kann. Für Kernwaffen wird ein Reinheitsgrad von 90 Prozent benötigt.
Sollten die jetzigen Gespräche scheitern, drohen Iran neue Sanktionen.
An früheren “5 plus 1” – Verhandlungen war neben den fünf Ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates – den USA, Russland, Großbritannien, China und Frankreich – auch Deutschland beteiligt.
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tags: Atomwaffen, Iran, Nuklearenergie
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