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Im Kampf gegen die Luftverschmutzung hat die EU-Kommission nach Personenwagen nun die nächstgrößere Kategorie im Visier: Leichte Nutzfahrzeuge. Sie sollen ihren Kohlendioxidausstoß deutlich senken.
Nach langer Diskussion mit den Herstellern schlug die Kommission nun vor, die CO2-Emissionen dieser Fahrzeuge bis 2016 auf 175 Gramm pro gefahrenen Kilometer und bis 2020 auf 135 Gramm zu drosseln. Derzeit liegt der durchschnittliche Ausstoß bei über 200 Gramm.
Wenn der Vorschlag durchkommt, drohen den Herstellern Strafen von fünf bis über hundert Euro pro Gramm CO2, das die Grenzwerte überschreitet. Doch erst müssen Mitgliedsstaaten und Europa-Parlament über den Entwurf beraten. Bei der deutschen Autoindustrie stieß er auf Kritik.
Umweltkommissar Stavros Dimas hingegen erklärte, mit der neuen Regulierung wolle man eine gesetzliche Lücke schließen, die nach der Gesetzgebung für Personenkraftwagen geblieben sei. Außerdem wolle die Kommission verhindern, dass einige Hersteller ihre Pkw als Nutzfahrzeuge deklarieren, um so die Grenzwerte für Autos zu umgehen.
Der Klimaschutz und die Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen gehören zu den Hauptthemen beim EU-Gipfeltreffen in dieser Woche. In dessen Vorfeld prangerte Greenpeace in Schweden und Polen die weitere Nutzung von
Kohlekraftwerken an.
Aktivisten von Oxfam forderten ihrerseits die EU-Staaten auf, den Entwicklungsländern mehr Geld für Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.
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tags: Klima, Umweltschutz
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