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Arabisch, Chinesisch, Koreanisch oder Kyrillisch: Die Internet-Behörde mit dem Kürzel ICANN will Adress-Endungen wie beispielsweise .de oder .at – sogenannte Top Level Domains – in nicht-lateinischen Schriftzeichen zu lassen. Die Entscheidung fällt voraussichtlich an diesem Freitag bei einem Treffen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. “Dies ist ein herausfordernder Wandel. Vermutlich wird er schrittweise stattfinden, doch es ist die größte Entwicklung der nächsten zehn, fünfzehn Jahre”, so ein Vertreter von ICANN. Bringt sie nur Vorteile? Nicht alle Internet-Nutzer sind davon überzeugt. “Wenn man das Koreanische in der internationalen Kommunikation nutzt, dann werden Ausländer nicht imstande sein, es zu verstehen und zu lesen. Da können Kommunikationsprobleme entstehen”, meint ein koreanischer Nutzer. Von den heute rund 1,6 Milliarden Internetnutzern verwendet mehr als die Hälfte Sprachen, die nicht auf der lateinischen Schrift basieren.
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tags: Internet, Kultur, Technologie
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