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Die internationale Atomenergiebehörde hat eine Antwort des Iran auf einen möglichen Atomkompromiss bekommen.
In dem Kompromissvorschlag geht es um eine kontrollierte Anreicherung eines Großteils des iranischen Urans in Russland. Dieses braucht der Iran für einen Reaktor zu medizinischen Zwecken. Details über den Inhalt der iranischen Antwort gab die UN-Behörde in Wien aber nicht bekannt.
Der Gesandte des Iran, Ali Asghar Soltanieh, machte aber deutlich, dass an dem Kompromiss noch gefeilt werden müsse.
Er sagte: “Wir erwarten, dass unsere technischen und wirtschaftlichen Bedenken berücksichtigt werden, wenn wir über die genauen Modalitäten des Kompromissvorschlages verhandeln.”
Der Iran baut im Moment eine zweite Anlage zur Urananreicherung im Ort Fordo bei Ghom. Die
Existenz der Anlage war erst vor kurzem bekanntgeworden. Inspekteure der Atomenergiebehörde hatten unter der Woche die Anlage inspiziert.
Eine von der IAEA gesetzte Frist hatte Teheran am vergangenen Freitag verstreichen lassen. Jetzt feiert der iranische Präsident Ahmadinedschad den Kompromissvorschlag als Sieg.
Er sagte, dass die internationale Weltgemeinschaft jetzt endlich die Bereitschaft zeige, zu verhandeln und von einem Konfrontationskurs auf Kooperation umgeschwenkt habe.
Die Weltgemeinschaft befürchtet, dass der Iran heimlich den Bau der Atombombe anstrebt. Teheran beteuert immer wieder, sein Atomprogramm nur für zivile Zwecke nutzen zu wollen.
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tags: Iran, Nuklearenergie
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