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Kolumbien und die USA haben ein in Lateinamerika umstrittenes Militärabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung erlaubt der Regierung in Washington die Entsendung von bis zu 800 Soldaten und 600 Zivilisten nach Kolumbien. Unterzeichnet wurde das Abkommen von Außenminister Jaime Bermudez und US-Botschafter William Brownfield. Die US-Soldaten und Zivilisten sollen auf sieben Stützpunkten stationiert werden. Beide Seiten begründen den Ausbau der militärischen Zusammenarbeit mit dem Kampf gegen die Drogenkriminalität und die darin verstrickte Rebellenbewegung FARC. Schärfste Kritiker der Vereinbarung sind die linksgerichteten Regierungen von Venezuela, Ecuador und Bolivien. Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez hatte das Abkommen als Aggression bezeichnet. Chavez selbst pflegt enge Beziehungen zum Kreml und kauft russische Wafen ein. Die Regierung Ecuadors ebenfalls.
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