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Deutschlands größter Ausverkauf ist in vollem Gange: Lief das Geschäft bei Quelle zuletzt schleppend bis zur Pleite, hat der Ausverkauf Deutschlands Traditionsversandhändler einen Boom beschert. An diesem Montag wurde der Ausverkauf auf die Läden ausgeweitet, am Sonntag waren die Schnäppchen im Internet angeboten worden. Was die Manager über Jahre verschlafen hatten, funktionierte im Internet prächtig: Angesichts des Ansturms brach die Webseite mehrmals zusammen. Schon in den ersten 24 Stunden gab es laut einem Sprecher des Insolvenzverwalters über 70.000 Bestellungen.
Die Kunden freuten sich über die Schnäppchen, fühlten aber auch mit den tausenden Mitarbeitern mit, die ihren Job verlieren oder deren Zukunft noch in der Schwebe hängt.
10 bis 30 Prozent Preisnachlass – das ließ bei Quelle noch einmal die Kassen klingeln. Schon zuvor waren viele Artikel verramscht worden. Die Erlöse sollen den verbliebenen Mitarbeitern den Lohn sichern und die Insolvenzmasse aufbessern.
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