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Ein Ende der Eiszeit im britisch-russischen Verhältnis wollen die Außenminister beider Länder erreichen, doch bei dem ersten Russland-Besuch eines britischen Außenministers seit fünf Jahren kam es im Streit über den Mord an einem Exilrussen in London zu keiner Annäherung.
Russlands Außenminister Sergei Lawrow lehnte die von London geforderte Auslieferung eines Verdächtigen erneut ab: Sollte die britische Seite die nötigen Unterlagen bereitstellen, werde die russische Generalstaatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren auf dem Gebiet der Russischen Föderation einleiten – mit Beteiligung britischer Vertreter.
Wie Lawrow betonte auch David Miliband die Übereinstimmung auf vielen Gebieten: Es gebe andere Bereiche, wo mehr Gemeinsamkeiten bestünden und beide Seiten zur Zusammenarbeit entschlossen seien. Das Verhältnis sei prinzipienfest, klar und nüchtern auf beiden Seiten.
Doch das Verhältnis wird nach wie vor überschattet von dem Tod des früheren russischen Geheimdienst-Mitarbeiters Alexander Litwinenko, der vor rund drei Jahren in London einem Anschlag mit radioaktivem Material zum Opfer fiel. Und während London weiterhin die Auslieferung von Andrei Lugowoi als Hauptverdächtigen fordert, verlangt Moskau die Überstellung mehrerer Exilrussen, darunter der Oligarch Boris Beresowski.
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tags: Großbritannien, Russland
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