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Das Verarbeitende Gewerbe in der Euro-Zone hat im Oktober erstmals seit 17 Monaten wieder zulegen können.
Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 50,7 Punkte von 49,3 Zählern im September und notierte damit wieder über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Ein stärkerer Auftragseingang verhalf der Produktion zu Zuwächsen.
Allerdings geht die Schere zwischen den einzelnen Ländern der Euro-Zone immer weiter auf. Die Aussichten hellten sich für das Verarbeitende Gewerbe nicht in allen Ländern der Euro-Zone gleichermaßen auf: Während in Deutschland und in Frankreich Wachstum verzeichnet wurde, stecken Spanien, Griechenland und Irland weiterhin tief in der Rezession.
Daher wird auch davon ausgegangen, dass die Europäische Zentralbank bei ihren Beratungen am Donnerstag den historisch niedrigen Leitzins von einem Prozent nicht anrühren wird.
Seit Oktober 2008 hatte die Notenbank den Leitzins in mehreren Schritten von 4,25 auf
aktuell 1,0 Prozent gesenkt.
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