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Die Aussichten für die Wirtschaft in der EU verbessern sich, doch der Arbeitsmarkt bleibt unter Druck. Die Rezession sei vorbei, heißt es in der Herbstprognose der Kommission. Gleichzeitig sei mit wachsender Arbeitslosigkeit in der Zukunft zu rechnen.
Die Wirtschaftsleistung, bei der in der Eurozone 2009 mit einem Rückgang von 4 Prozent gerechnet wird, soll sich 2010 und 2011 wieder erholen. Für 2010 sieht die EU ein Wachstum von 0,7 Prozent, 2011 1,5 Prozent.
EU-Währungskommissar Joaquín Almunia sagte,
die Kommission sei optimistisch, doch werde die Erholung für 2010 und 2011 nur langsam voran kommen. Unternehmen und private Haushalte hätten sehr unter der Krise gelitten, auch die schlechte Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sei in ihrer Wirkung auf mögliches Wachstum nicht zu unterschätzen.
Am Arbeitsmarkt sei keine Erholung in Sicht. In Deutschland werde laut Prognose die Arbeitslosenquote auf mindestens 9,3 Prozent im Jahr 2011 steigen. Almunia sagte, die Arbeitslosigkeit schmälere die private Kaufkraft, und forderte eine aktive Arbeitsmarktpolitik.
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tags: Eurozone
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