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Die monatlichen Reallöhne sind im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr weltweit gesunken. Zur Hauptsache geht der Rückgang auf eine Reduktion der Arbeitsstunden zurück. Dies geht aus einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hervor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Löhne in der Hälfte der 35 Länder, die in der Erhebung verlässliche Zahlen vorlegten.
Patrick Belser von der Internationalen Arbeitsorganisation warnte in Genf, dass trotz einer wirtschaftlichen Erholung die Löhne weiter fallen könnten. Das Wort “Erholung” solle in diesem Zusammenhang nicht vorschnell in den Mund genommen werden.
Die weltweit sinkenden Reallöhne gefährdeten die wirtschaftliche Erholung, hieß es in Genf. Es sei wichtig, dass die Regierungen ihre Stützungsprogramme nicht zu früh einstellten. Bei den Mindestlöhnen habe es positive Entwicklungen gegeben, in den USA etwa und in Brasilien sei der Mindestlohn angehoben worden.
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tags: Wachstum, Wirtschaft, Wirtschaftswachstum
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