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Ein Jahr ist sein historischer Wahlsieg her. Barack Obama wurde erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er und seine Demokraten lösten die republikanische Regierung von George W. Bush ab. Obamas Worte von damals gelten noch immer. Doch seine Beliebtheit sinkt.
Der politische Analyst Carroll Daugherty meint: “Die Menschen mögen ihn noch immer. Sie sehen in ihm den Wandel. Die Kehrseite davon ist, dass er so unpopuläre Dinge durchsetzen muss wie die Gesundheitsreform und die Unterstützung der Banken.”
Das die Regierung mit Milliarden-Dollar schweren Hilfsprogrammen das Wirtschaftssystem stützt und Banken vor dem Bankrott rettet, stößt vielen Amerikanern auf.
Ebenso wie die Reform des Gesundheitswesens. Darin sehen sie eine sozialistische Einflußnahme. Das der Irakrieg nicht beendet und Guantanomo nicht geschlossen ist, kostet Obama Sympathien. Und dennoch meint Melvin Ceasar, ein Passant: “Er macht eine gute Arbeit. Er hat ja viele große Probleme geerbt. Er packt sie alle an. Eines nach dem anderen. Da ist viel zu tun, dafür braucht er Unterstütung.”
Barack Obama wie auch andere US-Spitzenpolitiker hatten sich im Wahlkampf in Virgina und New Jersey stark engagiert, um die Signalwirkung der Wahl zu verdeutlichen.
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tags: Barack Obama, Politik, USA
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