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Empört und resigniert haben OPEL-Mitarbeiter auf die Entscheidung des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors reagiert, den deutschen Autobauer doch nicht zu verkaufen.
Betriebsräte und Gewerkschaften haben die 25.000 Opel-Mitarbeiter an allen vier deutschen Standorten zu Warnstreiks aufgerufen. Von der GM-Entscheidung ist nicht nur Opel betroffen, sondern auch die britische Konzerntochter Vauxhall. Insgesamt hat GM in Europa rund 55.000 Mitarbeiter – an zahlreichen Standorten in mehreren Ländern, und dort machen sich die Menschen erneut Sorgen über die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Standortschließungen werden befürchtet, auch am Opel-Stammsitz Rüsselsheim am Rhein. Dort brachten Mitarbeiter ihre Verunsicherung zum Ausdruck, einige auch ihre Wut: Man sei “verarscht” worden, sagte ein Mann und forderte eine kämpferische Reaktion “wie in Frankreich”, das bedeute “Feuer”.
Das jüngste deutsche Opel-Werk steht in Eisenach in Thüringen – auch hier empörte Reaktionen:
Die Politik sei “eine Hure”, bemerkte eine Frau. Einwohner fürchten katastrophale Folgen für ihre Stadt, sollte das Werk geschlossen werden.
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