Wenige Wochen vor dem geplanten Erstflug des Airbus-Militärtransporters A400M ist Südafrika aus dem Milliardenprojekt ausgestiegen und hat seinen Auftrag für acht Maschinen annulliert.
Pretoria gab als Gründe die steigenden Kosten und dauernden Lieferverzögerungen beim A400M an.
Die Airbus-Mutter EADS bedauerte die Entscheidung Südafrikas. Das Projekt A400M mache derzeit gute Fortschritte. Die Wahrscheinlichkeit eines Erstfluges noch in diesem Jahr steige, hieß es.
Die deutsche Bundeswehr ist mit 60 Flugzeugen größter Kunde. Wegen der Programmverzögerung sollen die ersten A400M statt 2010 jetzt 2013 die alternden Transall ablösen.
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