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In Deutschland haben tausende Opel-Beschäftigte gegen befürchtete Massenentlassungen demonstriert. Wie hier am Stammsitz in Rüsselsheim legten sie die Arbeit vorübergehend nieder. Der Ärger richtet sich gegen die amerikanische Konzernmutter General Motors. Die hatte den Verkauf des Autobauers an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank überraschend gestoppt und will nun ein eigenes Konzept vorlegen.
In Deutschland arbeiten rund die Hälfte der gut 50.000 europäischen Opel-Beschäftigten. GM will 30 Prozent der Kosten senken und 10.000 Stellen streichen. An welchen Standorten, ist ungewiss. In Polen, Spanien und Großbritannien wächst unterdessen die Hoffnung. Durch das Magna-Konzept, so wurde befürchtet, wären die deutschen Werke bevorzugt worden. Das belgische Werk in Antwerpen steht hingegen weiter vor dem Aus.
Für Magna hätten die deutschen Opelianer jährlich auf 265 Millionen Gehalt verzichtet. Ähnliches verlangt nun auch GM und droht offen mit Insolvenz. Den staatlichen Überbrückungskredit aus Berlin will die Konzernführung zurückzahlen.
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tags: Autos, General Motors, Opel
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