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An den übrigen Opel-Standorten in Europa traf die Entscheidung von General Motors, nicht zu verkaufen, auf geteiltes Echo. Bislang hatten die europäischen Kollegen fürchten müssen, im Verhältnis zu Deutschland mehr Federn zu lassen.
Im belgischen Antwerpen war die Stimmung gedrückt: Der Standort gilt als besonders gefährdet.
“General Motors kündigte vor langem an, etliche Standorte in Europa schließen zu wollen”, ruft Gewerkschaftschef Luc van Grinsven in Erinnerung. “Die wichtigste Frage für uns ist jetzt: Welche Zukunft gibt es für Antwerpen und welche Zukunft gibt es für unsere übrigen Kollegen in Europa?”
Für den Standort Saragossa in Spanien hatte die Regierung vor kurzem eine Übereinkunft zwischen Magna und den Gewerkschaften zu den Restrukturierungsplänen vermittelt. Industrieminister Miguel Sebastian pocht auf das Erreichte: “Die Abmachung, die wir bereits mit Magna getroffen haben, ist die Basis. Es ist eine Minimal-Lösung, und von dieser Ausgangsbasis aus können wir weiter verhandeln, weniger werden wir nicht akzeptieren.”
In Großbritannien bei Vauxhall und in Polen hingegen war das Echo positiv: Die polnische Regierung sieht für den Standort Gleiwitz sogar eine wesentlich bessere Zukunft mit General Motors, und die britischen Gewerkschafter freuten sich ebenfalls: “Wir wollten GM nie verlassen, hoffentlich wird das jetzt etwas Vorteilhaftes für Ellesmere port und Luton”, frohlockt John Featherstone von der Gewerkschfat UNITE.
Experten beurteilten die GM-Entscheidung ebenfalls unterschiedlich: Vom langsamen Sterben bis zur besseren Zukunft war die Rede.
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tags: Arbeitslosigkeit, General Motors, Opel
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