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Die Lage bei Opel spitzt sich zu. Nach der überraschenden Absage des Opel-Verkaufs durch den amerikanischen Mutterkonzern General Motors droht der Kampf um Staatsgelder zur Rettung von Opel und Arbeitsplätzen jetzt hitzig zu werden. Der US-Konzern setzte der Belegschaft die Pistole auf die Brust: Er drohte mit der Insolvenz für den Fall, dass es keine Einigung auf eine Restrukturierung gebe. In den Werken wächst die Angst vor Massenentlassungen. In Europa arbeiten mehr als 50.000 Menschen für Opel, 10.000 Stellen davon will General Motors streichen. Unklar ist, welche Standorte davon betroffen sein werden. In Deutschland arbeiten mehr als 25.000 Beschäftigte für den Autobauer. Der Generalsekretär der Europäischen Metallergewerkschaft, Peter Scherrer, forderte die Amerikaner auf, für Sicherheit zu sorgen: Die Beschaftigten hätten in den vergangenen Monaten ein psychologisches Auf und Ab durchgemacht, sie wüssten nicht, was die Zukunft bringen werde, ob sie ihre Existenz sichern könnten. Es sei nun die Verantwortung des General-Motors-Managements, umgehend für Sicherheit zu sorgen. Die Gewerkschaften kündigten für heute Proteste gegen die geplanten massiven Stellenstreichungen an den vier Opel-Standorten in Deutschland an. Die Beschäftigten wollen für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen und
sich zu Kundgebungen an den Werken versammeln.
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tags: Arbeitslosigkeit, Autos, Opel
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