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Die israelische Marine hat nach Armeeangaben ein Frachtschiff mit hunderten Tonnen Waffen und Munition für die pro-iranische Hisbollah im Libanon abgefangen. Die Waffen stammten aus dem Iran und seien auf dem Weg nach Syrien gewesen, hieß es. Israel wirft dem Iran einen Verstoß gegen UN-Resolutionen vor.
“Der Frachtbrief zeigt eindeutig, dass die Fracht vom Iran nach Syrien gesendet wurde, und dieser Transport ist ein weiterer Beweis für die anhaltenden Bestrebungen des Iran, den Terrorismus zu unterstützen, während er die UN-Resolutionen ignoriert”, klagte der Marine-Befehlshaber Rani Ben Jehuda den Iran an.
Die Handgranaten, Raketen und Panzerabwehrgeschosse seien hinter Agrargütern versteckt gewesen. Der syrische Außenminister Walid al-Moallem wie auch sein iranischer Kollege wiesen die Vorwürfe umgehend zurück: “Das Schiff transportierte keine iranischen Waffen nach Syrien, es hatte nicht einmal Material zu deren Herstellung an Bord, sondern iranische Waren für Syrien.”
Der Frachter gehört einer Reederei nahe Hamburg, er fährt unter der Flagge von Antigua. Die Reederei erklärte, der Inhalt der zu ladenden Container werde ihr gegenüber nicht deklariert. Die Besatzung leistete der israelischen Marine zufolge auch keinen Widerstand.
Laut UN-Resolution sind Waffenlieferungen an Milizen im Libanon verboten.
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tags: Israel, NaherOsten
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