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Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins unverändert bei einem Prozent belassen. Die Währungshüter um EZB-Chef Jean-Claude Trichet halten die konjunkturelle Erholung noch für zu schwach. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den Ländern der Eurozone sieht für die kommenden Monate eher düster aus. Auch geht die EZB davon aus, dass die Inflation noch für längere Zeit deutlicher als erwünscht unterhalb der Stabilitätsnorm von “unter, aber nahe 2 Prozent” bleiben wird.
Auf einer Pressekonferenz verwies EZB-Chef Jean-Claude Trichet auf den gedämpften Inflationsdruck in der Eurozone. Geldmenge und Kreditwachstum verringerten sich. Vor diesem Hindergrund erwarte er, dass die Preisstabilität auf die mittlere Frist gehalten werden könne, und dass dies die Kaufkraft der Haushalte im Euroraum unterstütze.
Die EZB folgt also in ihrer Zinsentscheidung anderen großen Notenbanken wie der amerikanische Federal Reserve und der Bank von England und hält an ihrer Politik des billigen Geldes fest. Die Bank von England hatte kurz vor der Entscheidung in Frankfurt bekanntgegeben, sie werde ihren Leitzins auf 0,5 Prozent belassen und das Ankaufprogramm für Staatsanleihen ausweiten.
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