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Russlands Regierungschef Wladimir Putin zeigte sich nach der geplatzten Opel-Übernahme enttäuscht. Denn damit platzt auch der Einstieg der halbstaatlichen russischen Sberbank. Und die Hoffnung auf eine Modernisierung der maroden russischen Autoindustrie.
Russland werde weiter mit General Motors zusammenarbeiten, so Putin. Die kurzfristige Entscheidung verletze russische Interessen nicht. Sie zeige aber den eigentümlichen Geschäftsstil, eine gewisse Geringschätzung, die in Amerika vorherrsche.
Sberbank wollte 35 Prozent an Opel übernehmen. Gemeinsam mit dem verschuldeten Autobauer WAZ sollte Opel den russischen Markt erobern. Putin hatte sich persönlich für das Geschäft eingesetzt. Und so vermuteten einige seiner Parteifreunde hinter dem Rückzieher von GM auch politische Gründe.
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