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In Teheran ist es bei Protesten gegen den iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad erneut zu schweren Unruhen gekommen. Mit Schlagstöcken und Tränengas ging die Polizei gegen die Regierungsgegner vor. Diese skandierten “Tod dem Diktator”. Die Opposition wirft dem Präsidenten Wahlbetrug vor. Auch der frühere Parlamentspräsident Mehdi Karrubi wurde von Anhängern des Präsidenten angegriffen. Er hat daraufhin die Demonstration verlassen. Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi wurde laut Angaben von Ahmadinedschad-Gegnern daran gehindert, die Kundgebung zu besuchen. Beide waren nach offiziellen Angaben bei der Präsidentenwahl im Juni Ahmadinedschad unterlegen. In der Folge war es in der iranischen Hauptstadt zu Massenprotesten gekommen. Dabei wurden nach inoffiziellen Schätzungen bis zu 80 Menschen getötet. Tausende wurden festgenommen. Zu den Zusammenstößen kam es am Rande einer offiziellen Kundgebung zum 30. Jahrestag der Erstürmung der US-Botschaft im Zuge der islamischen Revolution. Dies war der Beginn einer langen Geiselhaft für mehr als 50 Diplomaten – und der diplomatischen Eiszeit zwischen beiden Staaten. US-Präsident Barack Obama unterstrich erneut seine Bereitschaft zu einem besseren Verhältnis mit der islamischen Republik.
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tags: Iran, Zusammenstöße
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