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Drei ehemalige britische Generalsstabschefs haben harsche Kritik an Premierminister Gordon Browns Haltung zum Afghanistaneinsatz geübt. Der Premier hatte zuvor betont, man werde die Truppen nicht abziehen. Die drei Ex-Militärs werfen Brown aber vor, die britischen Truppen in Afghanistan durch Sparpolitik zu vernachlässigen.
Der ehemalige Verteidigungsstabschef Lord Guthrie forderte, die Regierung müsse jetzt sehr deutlich zeigen, dass sie zu dem Einsatz stehe. Noch sei es dazu nicht zu spät, aber er hätte sich gewünscht, dass das früher geschehen wäre.
Brown wies die Vorwürfe unterdessen zurück. Es sei falsch zu behauptet, dass die Truppen keine Rückendeckung aus der Downing Street bekämen.
Seit Beginn des Einsatzes vor acht Jahren sind 230 Soldaten aus dem Königreich ums Leben gekommen
– 92 davon allein in diesem Jahr. Somit ist 2009 schon jetzt das blutigste Jahr für die Armee seit dem Falkland-Krieg von 1982.
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tags: Afghanistan, Großbritannien, Militär
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