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China wechselt bei der Entwicklungshilfe mehr und mehr ins Lager der Geberländer. Die Volksrepublik
will afrikanischen Ländern knapp 7 Milliarden Euro an neuen Krediten gewähren. Das hat Regierungschef Wen Jiabao beim chinesisch-afrikanischen Forum im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich zugesagt.

Der Gastgeber, Ägyptens Präsident Husni Mubarak:
“Entwickelte Länder dürften Mittel und Wege finden, die Wirtschaftskrise im nächsten Jahr zu überwinden. Entwicklungsländer, besonders in Afrika, schaffen das nicht so schnell. Sie werden länger brauchen, um aus der Krise zu kommen und um die Folgen zu neutralisieren.”

Das Treffen folgt auf den China-Afrika-Gipfel in Peking vor drei Jahren. Damals hatte Peking, das sich seit Jahren stark in Afrika engagiert, rund dreieinhalb Milliarden Euro Hilfe zugesagt und mit über 30 Staaten Abkommen zum Schuldenerlass oder -abbau geschlossen.

Die aktuell zugesagten Kredite sollen in den kommenden drei Jahren ausgezahlt werden. Zudem werden weitere 673 Millionen Euro an Hilfsgeldern für kleinere und mittlere Betriebe bereitgestellt.

An der Politik der Unterstützung Afrikas werde sich nichts ändern, was auch immer in der Welt geschehe, versprach Chinas Regierungschef Wen Jiabao.

Der Internationale Währungsfonds führt China nach wie vor auf der Liste der Entwicklungs- und Schwellenländer.

In Deutschland hat der neue Minister für Entwicklung und Zusammenarbeit, Dirk Niebel (FDP) angekündigt, die Entwicklungshilfe für China auslaufen zu lassen.

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tags: Afrika, China