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Das G20-Treffen in St. Andrews ist ohne gemeinsame Marschroute zuende gegangen. Beim Thema Finanzmarktsteuer konnten sich die Finanzminister nicht einigen. Überraschend unternahm der britische Premierminister Gordon Brown zwar einen Vorstoß für die Abgabe, erntete dafür aber umgehend den Widerstand der USA. Die Unterstützung Deutschlands hätte Brown. Der IWF-Vorsitzende Dominique Strauss-Kahn dazu: “Wir werden im Frühjahr darüber berichten. Das ganze wird nicht einfach umzusetzen sein. Aber ich verstehe, – und das sagten die Staats- und Regierungschefs ja bereits vor zwei Monaten in Pittsburgh – dass wir nicht so weitermachen können. Mit einem Finanzsystem, in dem einzelne enorme Risiken eingehen, für die am Ende der Steuerzahler also du und ich bezahlen.”
Auch auf bindende Finanzzusagen beim Klimaschutz konnte sich die Runde einen Monat vor dem Kpenhagener Welt-Klimagipfel nicht verständigen.
Wolfgang Schäuble, für den St. Andrews der erste Auslandseinsatz im neuen Amt gab den
Schwellenländern die Schuld.
Konsens herrschte einzig beim Thema Konjunkturprogramme, für die noch kein Ausstieg festgelegt wurde.
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