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In Jalta auf der Krim treffen sich heute die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und ihr russischer Amtskollege Wladimir Putin. Timoschenko erklärte gegenüber Reportern, dass Fragen der Gasversorgung auf dem Gipfel nicht erörtert werden sollen. Dennoch droht ein neuer Gasstreit die angespannten Beziehungen beider Staaten zueinander weiter zu belasten.
Der Vorsitzende des Energieausschusses der russischen Duma drohte mit einem erneuten Lieferstopp, falls die Ukraine für den Transit bestimmtes russisches Gas nutzen sollte. “Wenn die Ukraine erneut Gas abzweigt, dann werden wir den Hahn zudrehen”, erklärte Juri Lipatow. Die Ukraine kündigte an, ab kommenden Januar die Transitgebühren für Gas nahezu zu verdoppeln. Damit solle die dringend erforderliche Modernisierung des Piplinenetzes finanziert werden. 20 % des in der EU verbrauchten Gases wird von Rußland über die Uraine geliefert.Copyright © 2010 euronews
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